Das Leben mit der MG Beromünster ist spannend

Insiderwissen der MG Beromünster

Das Leben als Mitglied der MG Beromünster ist sehr spannend und abwechslungsreich. Unten finden Sie ein paar Highlights aus der Geschichte der MG Beromünster, die zum Schmunzeln einladen.

Abfahrtsprobleme mit dem Zug

1. Weltmusikfestival in Kerkrade Holland

Beim Abschied aus Kerkrade fuhr der Zug zweimal zurück in den Bahnhof, da so viele Leute uns nach gewunken haben.

Dadurch wurde der Anschlusszug in Aachen verpasst, der mit dem Nachtessen davonfuhr. Das Essen konnte dann einiges später anderweitig organisiert werden und die Musiktanten mussten nicht weiter hungern.

Edelweiss & Enzian, ohne Enzian...

Osterständchen

Es war viele Jahre Tradition, dass wir am Ostermorgen um 06:00 Uhr in verschiedenen Quartieren ein Ständchen brachten.

An einem Ostermorgen spielten wir in der Schulgasse bei Haus von Alois Brandstetter das Stück «Edelweiss & Enzian». Speziell war, dass wir nach dem ersten Teil alle miteinander aufhörten zu spielen. Also das Stück ohne Enzian abschlossen!

Wilder Westen auf dem Monte Generoso

Eidg. Musikfest in Lugano

Kurzfristig wurde unsere Hotelreservation im angrenzenden Italien abgesagt, infolge einer Hochzeitsveranstaltung und wir konnten nur noch auf dem Monte Generoso eine Übernachtung finden. Also mussten wir wohl oder über das Fest verlassen und bereits um 17:00 Uhr auf den letzten Zug.

Der Wirt sagte uns bei der Ankunft bereits, dass um 23:00 Uhr Schluss sei. Wir könnten aber noch Getränke mitnehmen in die Gartenwirtschaft. Am Schluss wollte er dies aber nicht mehr und mussten den Ess-Saal ohne diese verlassen. Wir waren natürlich überhaupt nicht erfreut ob dieser Tatsache.

Als wir draussen waren, gingen plötzlich im oberen Stock die Lichter an und die Frau des Wirts begann sich bei voller Einsicht nachtfertig zu machen. Das gefiel natürlich den Mannen und der ein oder andere Kieselstein fand den Weg ans Fenster. Die Stimmung wurde immer etwas lauter und plötzlich öffnete sich auf der anderen Seite ein Fenster und der Wirt forderte lautstark Ruhe und streckte auch seine Flinte aus dem Fenster in unsere Richtung. Ein Musikant rief dann er soll doch schiessen und dann zog er beiden Ladungen über unsere Köpfe ab... Mit dieser Aktion hatten niemand gerechnet und unsere beiden Polizisten waren dann sofort im Element...

Fahrradverfolgung

Eidg. Musikfest in Interlaken

Nach ausgiebigem Feiern in einem Ausgehlokal und zur fortgeschrittenen Stunde wollten vier Musikanten zügig an das andere Ende von Interlaken in ihre Unterkunft. Vor dem Ausgehlokal standen drei frei «verfügbare» Fahrräder bereit, die für eine Ausleihe einluden. Zu viert auf drei Fahrrädern ging es in guter Stimmung durch Interlaken, bis plötzlich eine Polizeipatrouille entgegenkam.

Die können ja nicht wissen, dass diese Velos nicht uns gehören, haben wir uns noch aufmunternd zugesprochen… der Polizei fiel evtl. aber die roten Uniformen auf, wendete ihr Fahrzeug und die Musikanten traten voll in die Pedalen. Einzig das Zweiergespann war natürlich etwas zu langsam, um der Polizei mit dem Fahrrad zu entkommen.

Kurzerhand sprang H. aus B. ab dem Velosattel und verschwand durchs Gebüsch, G. aus G. sass verdutzt auf dem Packträger des führerlosen Fahrrads und versuchte seinen Fluchtversuch dann etwas zu spät und lief den Polizisten in die Arme. Nach kurzem Verhör und Feststellung, dass dieser junge Mann noch nicht mal 18 ist, wurde dieser wieder aus dem Rücksitz des Polizeiautos entlassen und mit zwei beschlagnahmten Velos auf die Rückreise zum Ausgangspunkt geschickt.

Die davongekommenen Musikkollegen beobachteten dieses Schauspiel aus sicherer Distanz und empfingen dann G. aus G. nach der Rückgabe der Fahrräder freudig. Nun war es definitiv zu spät für ein Nickerchen und die vier Musikanten suchten anstelle der Unterkunft ein Frühstückslokal auf.

Ende gut – alles gut.

Der verlorene Musikant

Musikreise nach Chateau d’Oex

Nach der Ankunft beim Hotel in Chateau d’Oex macht sich ein junger Musikant auf Wanderschaft, ohne zu sagen wohin er ging. Vor dem Nachtessen fehlte er immer noch und der Präsident mit ein paar Musikanten machten sich auf die Suche nach ihm im Dorf.

Nach ca. einer Stunde kam dann ein Anruf ins Hotel von einem Bauernhof, wo der verlorene Musikant Hilfe suchte. Er hatte sich völlig verlaufen und wir waren dann alle froh, als er wieder wohlbehütet im Hotel eintraf.

Die Standpauke unseres Präsidenten musste er sich aber dennoch anhören.

Unverhoffter Festsieg

Glarner Kantonal Musikfest in Näfels

Marschmusik bei strömendem Regen, kam der Fähnrich mit seinem Fahnen an einem Baum an, dreht eine Runde um sich selbst und lief im Schritt weiter. Die Uniform musste danach fasst den ganzen Abend getragen werden, bis diese wieder einigermassen trocken war.

H. aus G. suchte im Verlaufe des Abends Fische im Bach, wurde dabei aber selber nass und hatte am Schluss ein rot gefärbtes Hemd an.

Am Sonntag machten wir einen Ausflug auf dem Kerenzerberg und waren bereits wieder auf dem Heimweg, als wir an der Rangverkündigung zum Festsieger erkoren wurden.

Das Fest ohne Festmeile

Kant. Musikfest in Martigny

Die Festmeile vom Musikfest in Martigny war unvergesslich, da sie nicht existierte.

Deshalb machte sich die MGB auf die Suche nach einem Festlokal, da alles schon um Mitternacht geschlossen war. Unsere Suche wurde belohnt und wir fanden einen Club zum Feiern. Das Feiern ging so weit, dass plötzlich auch das Servierpersonal MGB Krawatten trug 😄

Suchaktion in Lugano

Musikreise nach Lugano

Am Abend der tollen Musikreise und nach langem festen in der Stadt, fehlte plötzlich ein Musikant.

Da er schon etwas getrunken hatte, machten wir uns Sorgen, wo er stecken könnte. Nachdem wir halb Lugano abgesucht hatten und wieder beim Hotel angekommen waren, meldet sein Zimmergspändli, dass „der Musikant“ seelenruhig in seinem Bett schlafen würde.

Die Bushaltestelle ohne Bus

Musikreise nach Fribourg

Unsere Musikreise brachte uns nach Fribourg. Am Abend genossen wir in der Atmosphäre des Tanzfestivals ein paar Getränke in verschiedenen lokalen unter freiem Himmel. Später entschieden wir uns, noch in einen Club zu gehen. E. H. hatte aufgrund seines Alter leichte Bedenken wegen der Zutrittskontrolle, doch das war kein Problem, E. H. wurde kurzerhand reingeschmuggelt.

Nach ausgiebigem Feiern beschlossen wir per Bus zu unserer Unterkunft zu fahren. Erst nachdem wir ca. eine halbe Stunde lang den Busfahrplan zu übersetzen und interpretieren versuchten, merkten wir, dass gar kein Bus mehr fährt😄. Zu Fuss oder mit dem Taxi hat es dann trotzdem noch geklappt.